Meldung vom 21.08.2019

Volle Vernetzung und einfach zu bedienende Apps

Multimedia Cockpit interactive im neuen Actros

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Das neue „Multimedia-Cockpit interactive“ im neuen Actros und Arocs bietet maßgeschneiderte Konnektivität und schnellen Zugriff auf das Mercedes-Benz Truck App Portal – eine offene Plattform für Kunden und Aufbauhersteller. So ist es noch einfacher Lkw in den laufenden Geschäftsprozess einzubinden. Darüber hinaus unterstützt es Fahrer bei der Erledigung ihrer Aufgaben.

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Wer in einem neuen Actros oder Arocs mit „Multimedia-Cockpit interactive“ Platz nimmt, ist nur einen Klick entfernt von einer neuartigen, voll vernetzten Fahrzeug-, Fahrer- und Logistikwelt: Schon auf der ersten Navigationsebene des Touchscreens öffnet sich hinter dem „Connect“-Button das neue Mercedes-Benz Truck App Portal. Auf dieser digitalen Plattform können sich Transportunternehmen die neuen Möglichkeiten der Vernetzung zunutze machen und ihre Lkw mit praktischen Apps ausstatten.

Das Mercedes-Benz Truck App Portal bietet drei Arten von Apps: Erstens sind dies Inhouse-Apps von Daimler, darunter Apps von Mercedes-Benz Trucks und Fleetboard. Zweitens gibt es ausgewählte Apps von Drittanbietern zum Beispiel zur Auffindung von freien Parkplätzen oder zur Überwachung des Aufbaus. Darüber hinaus können eigene Apps des Kunden selbst eingebunden werden. Der Lkw kann zum Beispiel in die digitalen Prozesse des Transportunternehmens integriert werden und macht so den Alltag von Disponenten, Flottenmanagern und Fahrern einfacher.

Mercedes-Benz Truck App Portal: offene Plattform zur Nutzung von Apps
Der neue Actros und der neue Arocs können nun eine offene Plattform zur Nutzung von Apps zur Verfügung stellen. Der Kunde erwirbt bei der Beschaffung des Lkw mit „Multimedia-Cockpit interactive“ also nicht nur ein Fahrzeug, sondern auch einen Zugang zum Mercedes-Benz Truck App Portal. Dieser kann dann für die gesamte Flotte des Kunden inklusive der Fremdfabrikate genutzt werden. Bislang musste zumeist neue Hard- und Software im Fahrerhaus installiert werden, um Flottenmanagement- oder Transportmanagementsysteme in den Lkw zu bringen. Die Einführung des Mercedes-Benz Truck App Portals soll die Kunden anregen, selbst Apps zu entwickeln oder bestehende Apps, zum Beispiel von Fleetboard, zu nutzen und in das Fahrzeug zu integrieren. Transportunternehmen können sich so ihr App-Portfolio maßschneidern und laufend Updates einpflegen.

Developer Portal unterstützt Kunden, Partner und Drittanbieter bei der Integration von Apps
Neben den Kunden können auch Industriepartner oder App-Entwickler nützliche Apps für das Mercedes-Benz Truck App Portal zur Verfügung stellen. Die Bandbreite ist groß: So können Apps entstehen, die den Fahrer bei der Ladungssicherheit oder Frachtpapierabwicklung unterstützen, aber auch solche, die ihm beispielsweise helfen, die gesetzlich notwendigen Pflichtunterweisungen nicht in irgendeinem Schulungsraum, sondern im Fahrzeug selbst zu absolvieren. Im dazugehörigen Developer Portal finden interessierte Partner und Entwickler alle relevanten Informationen rund um das Mercedes-Benz Truck App Portal und erfahren, wie eine App eingereicht werden kann.

Das Mercedes-Benz Truck App Portal arbeitet mit dem Android-Betriebssystem, denn die meisten Apps im Transportwesen sind androidbasiert. Ebenfalls gut zu wissen: Da der Hersteller des Fahrzeugs grundsätzlich das Hosting einer solchen Plattform übernehmen muss, durchlaufen alle Apps vor ihrer Bereitstellung einen Sicherheitscheck durch Daimler-Experten.

Einfache Verwaltung und Integration von Apps „over the air“
Die Apps im Truck sollen Fahrer und Disponenten bei der Erfüllung ihrer täglichen Aufgaben unterstützen. Sie werden von Entscheidern im Unternehmen, das den Lkw betreibt, in den Fahrzeugen installiert. Ein Flottenmanager beispielsweise kann die Apps, die den Fahrzeugen zugewiesen sind, von seinem Desktop aus verwalten. Von hier aus sieht er, welche Apps welchen Fahrzeugen zugewiesen sind und ob es Updates gibt. Die Installation und das Updaten von Apps erfolgt vom Büro aus in wenigen Sekunden „over the air“ über die mobile Verbindung zum Lkw. Ebenso einfach lassen sich Apps auch wieder löschen. Das Fahrzeug muss bei keinem der beiden Vorgänge vor Ort sein.

Speziell für Fahrer: Apps über den neuen Actros und Arocs
Eine Reihe von Apps sind allerdings vorinstalliert: Dazu gehört eine digitale Betriebsanleitung, die sich der Fahrer beispielsweise während seiner Pausen noch einmal ansehen kann. Außerdem gibt es eine TruckTraining-App, mit der sich der Fahrer mit den Innovationen seines neuen Actros oder neuen Arocs vertraut machen kann. Hier erfährt er beispielsweise, welche Vorteile die neue MirrorCam bietet oder wie die neue Tempomat- und Getriebesteuerung Predictive Powertrain Control zu handhaben ist.

Auch die App „Fleetboard Driver“ ist vorinstalliert. Seit mehr als 15 Jahren bieten die Mercedes-Benz Digitalexperten von Fleetboard Telematikdienste zur Steuerung von Fahrern, Flotte und Transportaufträgen an. Seit seiner Gründung sammelt Fleetboard in Echtzeit über Telematik bestimmte Fahrzeugdaten, um die Effizienz des Lkw zu steigern. Das System ist cloudbasiert und wird weltweit bereits in 285.000 Fahrzeugen aus 40 Ländern eingesetzt.

Die App „Fleetboard Driver“ macht gute Fahrer noch besser
Durch die kostenlose App „Fleetboard Driver“ beispielsweise erhält der Fahrer über das Mercedes-Benz Truck App Portal im Lkw während seiner Tour direkten Einblick in Daten zu seinem persönlichen Fahrverhalten, die von der Fleetboard Zeitwirtschaft und der Fleetboard Einsatzanalyse erfasst werden. Zum einem bleibt er damit stets auf dem Laufenden in Bezug auf seine Lenk- und Ruhezeiten einschließlich seiner jeweiligen Wochenlenkzeit und der Restlenkzeit bis zum nächsten Pausenstopp. Zum anderen erhält der Fahrer die Fahrweisen-Noten seiner letzten sieben Touren, die entsprechenden Detail-Noten und wichtige Tipps zum kraftstoffsparenden Fahren. Überdies kann er sich die App auch auf sein Smartphone laden und relevante Fahrzeugdaten wie Kilometerstand und Tankanzeige abrufen, wenn er sich nicht im Lkw befindet.

„Truck Data Center“ schafft Voraussetzung für Konnektivität
Herzstück von Fleetboard und Basis für weitere Konnektivitätslösungen im neuen Actros und neuen Arocs ist das „Truck Data Center“, ein Vernetzungsmodul etwa im Format DIN A5. Es wird auf Basis der international standardisierten Elektrik/Elektronik-Architektur markenübergreifend bei Daimler Trucks verbaut. Durch die ständige Kommunikation aller vernetzten Systeme an Bord werden jeden Tag mehrere Gigabyte Daten pro Truck generiert. Das „Truck Data Center“ empfängt die Daten von den Sensoren, Kameras und Steuergeräten im Lkw und wertet diese für unterschiedliche Anwendungen aus.

Gleichzeitig ist das „Truck Data Center“ die Schnittstelle für sämtliche Vernetzungsdienste nach außen: Wie ein Smartphone kommuniziert das Modul via Bluetooth oder 4G-Signal mit der Infrastruktur, mit anderen Fahrzeugen sowie weiteren am Logistikprozess beteiligten Instanzen.

Mercedes-Benz Uptime steigert Fahrzeugverfügbarkeit dank Telediagnose
Das „Truck Data Center“ bildet auch die Basis für Mercedes-Benz Uptime, den Service zur Steigerung der Fahrzeugverfügbarkeit. Ziel ist es, dass die Lkw möglichst viel Zeit auf der Straße verbringen und Transportaufträge stets zuverlässig erfüllt werden. Zur Vermeidung von Pannenfällen wird ein Reparaturbedarf frühzeitig erkannt und der Kunde bei der kurzfristigen Organisation eines Werkstattaufenthaltes unter Berücksichtigung der Einsatzplanung unterstützt.

Um das leisten zu können, überprüft die Telediagnose von Mercedes-Benz Uptime in Echtzeit den Status der Fahrzeugsysteme im Lkw. Die Daten werden interpretiert, kritische Zustände erkannt und Handlungsempfehlungen gegeben. Bei Bedarf wird dem Kunden umgehend mit einer Lösung geholfen, die optimal auf die Tourenplanung und den Fahrzeugzustand abgestimmt ist.

Mercedes-Benz Uptime schafft es, seine Handlungsempfehlungen innerhalb von 240 Sekunden nach dem Ereignis automatisch beim Customer Assistance Center (CAC), bei der Mercedes-Benz Werkstatt und im Kundenportal der Flotte einzuspielen. CAC, Werkstatt und Kunde erhalten Informationen zum Fehler und mögliche Folgen. Die Werkstatt kann bereits im Voraus die notwendigen Arbeiten planen. Das spart Zeit und Geld: durch frühzeitige Fehlererkennung konnten bei der Mehrheit aller Mercedes-Benz Uptime Fahrzeuge ungeplante Werkstattaufenthalte um mehr als die Hälfte reduziert werden.

Auch wenn es um routinemäßige Wartungsarbeiten geht, können die Kunden ihre Werkstattaufenthalte mit Mercedes-Benz Uptime besser planen. Beispielsweise zeigt das System, welche Verschleißteile in welchen Lkw erneuert werden sollten, sodass sich diese Arbeiten bündeln und perfekt vorbereiten lassen. Letztlich steigert Mercedes-Benz Uptime so Effizienz und Fahrzeugverfügbarkeit für die Kunden, indem es frühzeitig Probleme erkennt und diese, wenn möglich, in planbare und bündelbare Werkstattaufenthalte eintaktet.

Mercedes-Benz Uptime überwacht seit dem vergangenen Jahr auch mögliche Fehler am angekoppelten Trailer. Dazu gehören zum Beispiel Hinweise auf zu niedrigen Reifendruck am Trailer oder einen Verschleiß der Bremsbeläge. Diese Funktionen sind allerdings von der Ausstattung des Trailers mit Sensoren für Luftdruck bzw. Bremsbelagverschleiß abhängig.

Fazit: Der neue Actros und der neue Arocs bieten den Kunden mit dem „Multimedia-Cockpit interactive“, dem Mercedes-Benz Truck App Portal und dem „Truck Data Center“ Konnektivität pur. Die Transportunternehmer profitieren durch die Integration des Lkw in ihre Geschäftsprozesse. Die Fahrer werden bei der Erledigung ihrer täglichen Aufgaben an Bord des Trucks in Echtzeit unterstützt.

 

Die Mercedes-Benz Österreich GmbH
Die Mercedes-Benz Österreich GmbH ist eine 100-Prozent-Tochter der Daimler AG. Der Sitz des Unternehmens ist in Salzburg. Mercedes-Benz Österreich ist Generalimporteur der eingetragenen Daimler-Marken Mercedes-Benz und smart bei Pkw sowie der Marken Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge, Unimog und FUSO. Das Unternehmen koordiniert mit rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vertriebs-, Marketing- Service- und Presseaktivitäten in Österreich. Der Vertrieb erfolgt über das autorisierte Händlernetz und die von den Händlern betriebenen Betriebsstandorte. Die Servicearbeiten werden von den autorisierten Werkstätten durchgeführt. Im Jahr 2018 wurden in Österreich 15.271 Mercedes-Benz PKW (inkl. V-Klasse), 6.005 Transporter (exkl. V-Klasse), 1.347 Mercedes-Benz LKW und 1.470 smart zugelassen.
Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH (MBFS), ein Tochterunternehmen der Daimler Financial Services AG, dem Finanzdienstleistungsunternehmen der Daimler AG bietet mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement innovative Mobilitätsdienstleistungen an. Bereits heute wird jedes dritte Fahrzeug im Markt über das Tochterunternehmen finanziert.

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Ansprechpartner

Ulrike Kobler
Pressesprecherin Truck 
 
Mercedes-Benz Österreich GmbH
Mercedes-Benz Platz 1
5301 Eugendorf
Tel.: +43 (0)50 1886-543
E-Mail: ulrike.kobler@daimler.com

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