Meldung vom 28.07.2026
Die neue elektrische C‑Klasse wurde von Grund auf als batterieelektrisches Fahrzeug konzipiert und markiert den nächsten konsequenten Schritt in der Elektrifizierungsstrategie von Mercedes‑Benz im Midsize-Segment. Zahlreiche Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die erstmals mit dem neuen elektrischen GLC eingeführt wurden, finden nun auch in der neuen elektrischen C‑Klasse Anwendung. Dadurch lässt sich der CO2-Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus im Vergleich zur aktuellen C‑Klasse mit Verbrennungsmotor um rund zwei Drittel reduzieren. Dies wird im 360°-Umweltcheck dokumentiert, der von unabhängigen Prüfern verifiziert wurde.
Bereits in der Entwicklung stehen Ressourcenschonung, CO2-Reduktion und Kreislaufwirtschaft im Fokus. Gemeinsam mit seinen Lieferanten setzt Mercedes‑Benz gezielt auf CO2-reduzierte Materialien wie Aluminium, Stahl, Kunststoffe und Batteriezellen. Dadurch lässt sich der CO2-Ausstoß in der Lieferkette um rund 23 Prozent reduzieren.
Die wichtigsten Beiträge zur Umweltbilanz im Überblick:
- Design for Environment: Maßnahmen zur Ressourcenschonung sind fest im Entwicklungsprozess der neuen elektrischen C‑Klasse verankert. Der Ansatz „Design for Environment“ berücksichtigt bereits in frühen Entwicklungsphasen Materialeffizienz, Recyclingfähigkeit und den verstärkten Einsatz von Sekundärrohstoffen.
- CO2-reduziertes Aluminium: Für circa zwei Drittel des Aluminiumbedarfs der neuen elektrischen C‑Klasse bezieht Mercedes‑Benz Aluminium aus Elektrolyseanlagen mit erneuerbaren Energien oder mit erhöhtem Rezyklatanteil. Neben Karosserie und Achsschenkeln bestehen unter anderem Felgen sowie Batteriegehäuse aus Aluminium mit reduziertem CO2-Fußabdruck. Dies wird durch den Einsatz von regenerativ erzeugtem Strom in der Elektrolyse oder durch einen erhöhten Anteil an recyceltem Aluminium erreicht.
- CO2-reduzierter Stahl: Für die intern gefertigten Stahlumfänge kommen rund 45 Kilogramm Stahl aus Elektrolichtbogenöfen zum Einsatz, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Damit setzt Mercedes‑Benz bereits heute konkrete Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Stahl-Lieferketten um.
- Einsatz von Sekundärmaterialien: Im Vergleich zur aktuellen Serien C‑Klasse wurde der Anteil an Sekundärmaterialien in den Thermoplasten mehr als vervierfacht. Insgesamt kommen rund 49 Kilogramm thermoplastisches Kunststoff-Rezyklat zum Einsatz. Zahlreiche Bauteile bestehen anteilig aus recycelten Materialien, darunter:
- Frunk-Wanne mit 50 Prozent Post-Consumer-Rezyklat
- Radlaufverkleidungen mit 93 Prozent Rezyklatanteil
- Wagenheberaufnahmen aus 100 Prozent recycelten Stoßfängern von Altfahrzeugen
- Grundträger der Stoßfänger mit 83 Prozent Rezyklatanteil
- Vlies und Garn in Sitzbezügen mit 34 bzw. 50 Prozent Recyclinganteil
Mercedes‑Benz C 400 4MATIC elektrisch | Energieverbrauch kombiniert: 18,5–14,1 kWh/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km
Reduktion der CO2-Emissionen in der Nutzungsphase
- Hervorragende Reichweite: Die neue elektrische C‑Klasse erreicht mit einer Batterieladung eine elektrische Reichweite von bis zu 762 Kilometern nach WLTP[1]. Damit eignet sie sich sowohl für den Alltag als auch für Langstreckenfahrten. Im nächsten Jahr folgen weitere Modelle mit Heck- und Allradantrieb sowie verschiedenen Batterievarianten. Darunter ist ein Modell mit Heckantrieb mit einer voraussichtlichen Reichweite von bis zu 800 Kilometern.
- Hohe Effizienz des elektrischen Antriebs: Mit einem kombinierten Energieverbrauch von 18,5 bis 14,1 kWh/100 km zählt die neue elektrische C‑Klasse zu den besonders effizienten Fahrzeugen ihres Segments.
- 800-Volt-Architektur: Die moderne 800-Volt-Technologie bildet die Grundlage für hohe Effizienz und besonders kurze Ladezeiten.
- Serienmäßige Multi-Source-Wärmepumpe: Sie verbindet Effizienz mit hohem thermischem Komfort. Die luftseitige Wärmepumpe nutzt die Abwärme des elektrischen Antriebssystems und der Batterie sowie die Umgebungsluft, um den Innenraum zu erwärmen. Dabei kommt sie mit rund einem Drittel der elektrischen Energie aus, die ein vergleichbarer elektrischer Zuheizer für dieselbe Heizleistung unter den gleichen Randbedingungen benötigen würde.
- Hohe Rekuperationsleistung: Die C‑Klasse verfügt über ein neues One-Box-Bremssystem. Aus Effizienzgründen finden bis zu 99 Prozent aller Bremsvorgänge per Rekuperation statt. Die Rekuperationsleistung beträgt bis zu 300 kW, was deutlich zur Steigerung der Reichweite beiträgt.
Intelligentes Lade-Ökosystem mit Renewable Charging
- Schnellladefähigkeit: Dank hoher Ladeleistung können innerhalb von nur zehn Minuten[2] bis zu 325 Kilometer Reichweite nachgeladen werden.
- CHARGE Public: Über MB.CHARGE Public erhalten Kundinnen und Kunden Zugang zu einem der weltweit größten Ladenetzwerke mit über 3 Millionen Ladepunkten.
- Renewable Charging: Renewable Charging ist integraler Bestandteil von MB.CHARGE Public in Europa, Kanada, den USA und China. Sofern an der jeweiligen Ladestation kein Strom aus erneuerbaren Energien verfügbar ist, sorgen Grünstromzertifikate dafür, dass eine äquivalente Strommenge aus erneuerbaren Energien ins Stromnetz eingespeist wird.
- Navigation mit Electric Intelligence: Das System plant die schnellste und komfortabelste Route inklusive Ladestopps und reagiert dynamisch auf zahlreiche Faktoren wie Staus oder eine Änderung der Fahrweise. MBUX visualisiert den aktuellen Stand der Batteriekapazität, zeigt die voraussichtlichen Ladekosten pro Ladestopp und gibt Energiespartipps.
Energieeffiziente und ressourcenschonende Produktion der neuen elektrischen C‑Klasse
- Reduktion der CO2-Emissionen im Mercedes-Benz Werk Kecskemét: Die neue elektrische C‑Klasse wird am Standort Kecskemét produziert, der bereits heute mit energieeffizienten Technologien betrieben wird. Photovoltaikanlagen sind ein zentraler Baustein der Energieversorgung des Standorts: Im Westen des Werks wurde auf einer Fläche von 240.000 Quadratmetern ein Freiflächenpark mit einer installierten Leistung von 27,4 MWp realisiert. Gemeinsam mit den Photovoltaikanlagen auf den Dächern der neuen Batteriemontage-, Rohbau- und Montagehallen erreicht das Werk eine Gesamtleistung von 42,3 MWp. Damit können rund 25 Prozent des jährlichen Energiebedarfs des Werks gedeckt werden.
- Innovative Fertigungstechnologien: In der neuen Lackiererei senken optimierte Prozesse den Energieverbrauch im Vergleich zur bestehenden Anlage um rund 20Prozent und reduzieren die CO2‑Emissionen um etwa 80 Zusätzliche Investitionen in Wassereffizienz und Abfallvermeidung tragen dazu bei, Ressourcen über den gesamten Produktionsprozess hinweg zu schonen.
Maßnahmen im Lieferkettenmanagement
- Verantwortungsvolle Beschaffung: Lieferanten müssen die Responsible Sourcing Standards (RSS) akzeptieren, um an Neuvergaben teilnehmen zu können. Als zentrales Vertragsdokument für Nachhaltigkeitsanforderungen finden die Standards international Anwendung. In den Responsible Sourcing Standards (RSS) bündelt das Unternehmen seine Anforderungen an Lieferanten in Bezug auf nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln – insbesondere hinsichtlich Arbeitsbedingungen, Menschenrechten, Umweltschutz sowie Geschäftsethik und Compliance. Die RSS basieren unter anderem auf international anerkannten Rahmenwerken sowie auf der Verhaltensrichtlinie und der Grundsatzerklärung für soziale Verantwortung und Menschenrechte der Mercedes-Benz Group.
- Fokus auf CO2-intensive Materialien: Für Materialien wie Stahl, Aluminium, Kunststoffe und Batteriezellen wurden verbindliche Zielwerte zur CO2-Reduktion in die Vergabeprozesse integriert.
- Dekarbonisierung der Lieferkette: Mercedes-Benz arbeitet gemeinsam mit seinen Partnern kontinuierlich an der Transformation der industriellen Lieferketten – unter anderem durch den Ausbau CO2-reduzierter Stahl- und Aluminiumproduktion.
- Systematisches Risikomanagement: Mercedes‑Benz baut seine Due‑Diligence‑Ansätze kontinuierlich aus und will bis 2028 alle wesentlichen Risikorohstoffe vollständig bewerten und, wo nötig, Gegenmaßnahmen einleiten. Über den Fortschritt berichtet Mercedes‑Benz im Raw Material Report.
Vegan zertifizierte Interieur-Ausstattung
- Tomorrow drives Mercedes‑Benz: Bei Interieur-Materialien bedeutet das nicht nur, den Anteil an Recyclingmaterialien konsequent zu steigern, sondern Kundinnen und Kunden auch eine vegane Interieur-Ausstattung anzubieten.
- Vegane Innenraum-Ausstattung: Für die neue elektrische C‑Klasse bietet Mercedes‑Benz eine vegane Interieur-Ausstattung an, die von der unabhängigen Organisation The Vegan Society zertifiziert wurde. Das einzige weitere Fahrzeug weltweit, das diesbezüglich von The Vegan Society zertifiziert wurde, ist der neue elektrische GLC.
- Geprüfte Materialien: Dafür wurden alle Soft-Touch-Oberflächenmaterialien im Fahrzeuginnenraum – darunter Mikrofaservliese, Textilien und Kunstleder – umfassend überprüft und auditiert.
- Tierfreie Materialien: Bei Hinweisen auf tierische Bestandteile wurden Materialien gemeinsam mit Lieferanten weiterentwickelt und durch tierfreie Inhalts- oder Hilfsstoffe ersetzt.
- Ganzheitliches Materialkonzept: Das optionale Vegan-Paket ist im Mercedes‑Benz Konfigurator mit der „Vegan-Blume“ von The Vegan Society gekennzeichnet und umfasst unter anderem Sitzpolster, Dachhimmel, Tür- und Säulenverkleidungen sowie Teppiche.
Über den 360°-Umweltcheck
Mercedes‑Benz veröffentlicht seit 2005 produktspezifische Umweltinformationen. Der 360°-Umweltcheck basiert auf einer umfassenden Lebenszyklusbewertung jedes Fahrzeugs und wird von unabhängigen Prüfern verifiziert. Diese Transparenzinitiative spiegelt das Engagement von Mercedes‑Benz wider, Kundinnen und Kunden dabei zu unterstützen, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen.
Mercedes-Benz in Österreich
Die Mercedes-Benz Österreich GmbH sowie die Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH sind 100-Prozent-Töchter der Mercedes-Benz AG. Der Sitz der Unternehmen ist in Eugendorf. Die Unternehmen koordinieren mit rund 317 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vertriebs-, Marketing-, Service- und Presseaktivitäten in Österreich. Mercedes-Benz Österreich ist Generalimporteur der eingetragenen Marken Mercedes-Benz, Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach. Der Vertrieb erfolgt über das autorisierte Handelspartnernetz und die von den Agenten betriebenen Betriebsstandorte. Die Servicearbeiten werden von den autorisierten Werkstätten durchgeführt. Im Jahr 2025 wurden in Österreich 10.960 Mercedes-Benz PKW (inkl. V-Klasse) und 5.714 Transporter (exkl. V-Klasse) zugelassen.
Mercedes‑Benz Jubiläumsjahr „140 Years of Innovation“
Seit Carl Benz vor 140 Jahren das Patent für das erste Automobil angemeldet hat und Gottlieb Daimler kurz darauf die Motorkutsche baute, hat sich Mercedes‑Benz der stetigen Innovation verschrieben, um die begehrenswertesten Autos der Welt für seine Kundinnen und Kunden zu bauen. Dieser Anspruch hat jede Innovation vorangetrieben – vom ersten Automobil der Welt im Jahr 1886 bis hin zur aktuell laufenden, größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte. Mit Leidenschaft für Leistung und Pioniergeist, Exzellenz und konsequenter Kundenorientierung hat die Marke mit dem Stern stets die Zukunft der Mobilität geprägt. Das Ergebnis geht weit über technische Errungenschaften hinaus – es schafft das unverwechselbare Gefühl, für das Mercedes‑Benz in seinem ganzen Wirken steht: Welcome home.
Mercedes‑
Benz feiert 140 Jahre Innovation und schickt drei neue S‑
Klasse Limousinen auf eine transkontinentale Reise zu 140 Zielen weltweit. Jeder Ort stellt die Technologie, das Erbe, den Pioniergeist und die weltweite Präsenz der Marke heraus. Unterwegs können Kundinnen und Kunden, Fans sowie Kolleginnen und Kollegen an den Feierlichkeiten teilhaben – auf einer epischen Reise, die bis Oktober dauert. Verfolgen Sie die „140 Years. 140 Places“-Tour über sechs Kontinente in unserem „140 Years of Innovation | Mercedes‑
Benz Media“-Special sowie in der Mercedes‑
Benz Community.
[1] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light-duty vehicles Test Procedures) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des jeweiligen Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig.
[2] Die angegebene nachgeladene Reichweite (WLTP) nach 10 Minuten wurde unter Nutzung der maximalen DC-Ladeleistung gemäß ISO/SAE 12906 unter den dort beschriebenen Bedingungen ermittelt.